Hear Vietnam - Das Hilfsprojekt der Vitakustik-Gruppe

Im Januar 2013 initiierte die deutschlandweite Vitakustik-Gruppe das Hilfsprojekt „Hear Vietnam". Seitdem sammeln die Meisterbetriebe von Vitakustik Hörgeräte, Hörgeräte Lorsbach und EarCare Hörsysteme funktionstüchtige Hörgeräte, die nicht mehr benutzt werden, und versorgen damit hörgeschädigte Menschen in einer Gehörlosenschule und einem Hilfsverein in Rach Gia, Vietnam.

Dank der zahlreichen Hörgeräte-Spenden konnte „Hear Vietnam" in nur zwei Jahren bereits mehr als 300 Hörtests durchführen und rund 180 Kindern sowie Erwachsenen durch eine Hörgeräteversorgung mehr Vitalität und Lebensfreude schenken.

Wie alles begann

Eines Tages betrat Herr Phu Tho, der seit 50 Jahren in München lebt und als Dozent für Vietnamistik an der LMU München lehrte, das Fachgeschäft von Herrn Miron Suschko in München Trudering. Er berichtete von seinen bisherigen Projekten in seinem Heimatland Vietnam und bat um eine Spende von Hörschläuchen, um mit persönlich gesammelten Hörgeräten eine Gehörlosenschule in Rach Gia, Vietnam zu versorgen.

Einige Monate nach der Spende erhielten Herr Suscko ein offizielles Dankesschreiben, was in Ihm den Wunsch auslöste, die Gehörlosenschule und Menschen nicht nur materiell, sondern mit persönlichem Einsatz vor Ort zu unterstützen. Gemeinsam mit seinem Kollegen Benno Wagner, Filialleiter des Fachgeschäftes in München Neuhausen, stellte er die Idee der Vitakustik Hörgeräte Geschäftsleitung vor, welche die Idee sofort organisatorisch und finanziell unterstützte und das Hilfsprojekt „Hear Vietnam" ins Leben rief.

 

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Die Initiatoren des Hilfsprojekts "Hear Vietnam" - v.l.n.r. Herr Miron Suschko, Herr Thuan Phu Tho und Herr Benno Wagner

Die Hilfe vor Ort

Einmal pro Jahr reisen Miron Suschko und Benno Wagner gemeinsam mit Herrn Phu Tho nach Rach Gia. Der Aufenthalt dauert zwischen 10 und 15 Tage, in denen sie sowohl in der Gehörlosenschule als auch in einem Hilfsverein tätig sind. Die größte Herausforderung besteht darin, mit einfachen Mitteln effektiv zu Arbeiten, um in kurzer Zeit ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Daher beschäftigen sich die Münchner vor Ort überwiegend mit dem Handwerk des Hörgeräteakustikers. Sie führen Hörtests durch, erstellen genaue Hörprofile, fertigen Otoplastiken an und nehmen diverse Anpassungen vor. Zudem lernen Sie Mitarbeiter aus dem Hilfsverein an, um die Versorgung der Menschen vor Ort auch langfristig zu gewährleisten. Dazu zählt vor allem die regelmäßige Kontrolle der angepassten Hörgeräte in der Gehörlosenschule und im Hilfsverein.