Tipps für Angehörige: So können Sie helfen

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Hörverlust belastet nicht nur den Betroffenen, auch Familie und Freunde stehen vor einer schwierigen Situation. Denn Menschen mit Hörproblemen neigen oft dazu, sich nach und nach aus ihrem sozialen Umfeld zurückzuziehen.

Jemand aus Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis leidet an einer Hörschwäche? Mit diesen 3 Tipps können Sie schwerhörige Menschen bei der Kommunikation unterstützen:

1. Sehen Sie die Person beim Sprechen an

So können Hörgeschädigte Ihre Worte auch von den Lippen absehen.

2. Sprechen Sie laut und deutlich

Das bedeutet nicht, dass Sie schreien müssen. Denn wenn Sie schreien, wird das Gesagte erst recht undeutlich.

3. Verwenden Sie kurze Sätze und machen Sie auch mal eine Sprechpause

Es kostet Hörgeschädigte sehr viel Kraft, aus einer Flut von Worten das Entscheidende herauszufiltern.


Die Auswirkung von Schwerhörigkeit auf persönliche Beziehungen kann erheblich sein. Denn eine Hörschwäche schränkt nicht nur das Leben der Betroffenen ein, sondern auch das ihrer Angehörigen.

Viele Menschen mit Hörminderung zögern den Besuch beim Hörgeräte-Akustiker aus Angst sehr lange hinaus. Dabei kann es helfen, wenn Angehörige den ersten Schritt zur Terminvereinbarung machen und zum ersten Besuch beim Akustiker mitkommen. Das nimmt dem Betroffenen die Angst und gibt Sicherheit.